Durchstarten: Existenzgründung und Förderungen
Sich auf den eigenen Weg zu machen, die eigenen Ideen umsetzen als Label, Konzertveranstalter, Clubbetreiber oder Musiker - es ist ein Weg mit vielen Unbekannten. Oft sind die musikalischen Vorstellungen ziemlich klar, aber allein die kaufmännische Umsetzung erscheint als Buch mit sieben Siegeln. Hier findet Ihr Informationen über Themen, die Euch helfen, eine Existenzgründung zu starten oder für Eure Projekte die richtige Unterstützung zu finden.
In den Seminaren werden konkrete Unterstützungsangebote vorgestellt, sei es das Schreiben eines Business Plans, um Geld von einer Bank zu bekommen, oder das Beantragen von Fördermitteln von Ländern (Kulturförderung) und Bund (z. B. Initiative Musik). Neben staatlichen Förderungen gibt es mittlerweile auch viele Unternehmen und Stiftungen, die Newcomer der Musikwirtschaft unterstützen, wie die VW Soundfoundation oder die Haspa Musik Stiftung. Für passende Räumlichkeiten sorgt in Hamburg z.B. das Karostar Musikhaus, das Existenzgründungszentrum der Hamburger Musikwirtschaft.
Referenten aus verschiedenen Bereichen geben Tipps für die Realisierung Eurer Träume. Abgerundet wird dieser Themenbereich mit Erfahrungsberichten von erfolgreichen Existenzgründern aus der Musikwirtschaft.
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Andrea Rothaug |
Andrea Rothaug
RockCity Hamburg e.V.
Paul Woog
Popbüro Region Stuttgart
"Popmusikförderung - was kann das?"
"Wie uncool, die sind gefördert: Zu doof, um es selber hinzubekommen und Musik machen können die sicher auch nicht. Das wird doch nichts." Dieses Vorurteil ist Geschichte, denn immer mehr Förderangebote für Musikschaffende sind sehr individuell auf die Bedürfnisse der Szene und Branche vor Ort abgestimmt.
Anhand der Angebote von RockCity Hamburg und des Popbüros Region Stuttgart wird erklärt, wie eine solche Förderung funktioniert, wie Standorte entwickelt, Programme auf die Bühne gebracht und natürlich zuallererst Raum für Kreativität entstehen soll.
Andrea Rothaug und Paul Woog erklären, wie man die Angebote für das eigene Projekt optimal nutzen kann, an wen man sich auch abseits der großen Metropolen wenden kann - ohne uncool zu sein.
Donnerstag, 24.09.2009, 14:00 -15:30 Uhr
Download: Popbüros_Baden-Württemberg.pdf (1,36 MB)
Download: PraktischeFoerderungCreativeClass.pdf (186 KB)
Download: PopfoerderungInDeutschland.pdf (214 KB)
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Katja Hermes |
Katja Hermes
Initiative Musik gGmbH
Gunther Buskies
Tapete Records
Rainer G. Ott
Grand Hotel van Cleef Musik GmbH
"Förderprogramme der Initiative Musik"
Katja Hermes stellt zwei Förderprogramme der Initiative Musik vor: Infrastrukturförderung und Künstlerförderung.
Wie die Förderung beantragt wird und wie sie wirkt, berichten Gunther Buskies von Tapete Records und Rainer G. Ott von Grand Hotel van Cleef.
Die Initiative Musik ist eine Einrichtung der Bundesregierung und der privaten Musikwirtschaft zur Förderung von Rock, Pop und Jazz in Deutschland.
Donnerstag, 24.09.2009, 16:00 -17:30 Uhr
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andie welskop
Zughafen Musikproduktion.Management
mit
thomas hübner
leo hesse - nachwuchsmanager -
die band makabu mit
jöran, hannes, sebastian und rene
und die beiden tourbegleitenden techniker von clueso und makabu: rene und martin
"künstler management nachwuchs"
wie mit einem nachwuchskonzept ein umfeld um das produkt (musik) wächst - geanzheitliche regional angebundene und langfristige förderpraktiken für quereinsteiger und/oder azubis in einem microprojekt.
Donnerstag, 24.09.2009, 16:00 - 17:30 Uhr
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Sebastian Dresel |
Sebastian Dresel
Beauftragter der Stadt Mannheim für Musik und Popkultur
Kurt Reinken
Karostar - Musikhaus St. Pauli, Hamburg
"Karostar und 'Mannheimer Modell' - musikwirtschaftliche Existenzgründungszentren und mehr"
Sebastian Dresel ist Beauftragter für Musik und Popkultur und somit Teil des sogenannten 'Mannheimer Modells', das sich zunächst aus dem Existenzgründungszentrum 'Musikpark Mannheim'. der kommunalen Popkulturförderung und der 'Popakademie Baden-Württemberg' zusammensetzt. Ausbildung, Netzwerkarbeit und Existenzgründung werden in Mannheim als Gesamtsystem verstanden.
Im Karostar Musikhaus St. Pauli finden junge Unternehmen aus der Musikbranche Büros, Läden und Tonstudios. Pluspunkte sind nicht nur günstige Mieten und optimale Raumkonzepte. Durch die Konzentration der Unternehmen aus allen Bereichen der Musikwirtschaft an einem Ort entstehen Austausch und Kooperation. Ein Expertenbeirat mit Vertretern aus der Musikwirtschaft begleitet das Projekt und berät den Projektleiter Kurt Reinken.
Freitag, 25.09.2009, 10:00 - 11:00 Uhr
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Katharina Szczalba
Hamburger Sparkasse
"Existenzgründungen in der Musikwirtschaft"
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Rahmenbedingungen für Existenzgründungen in der Hamburger Musikwirtschaft sowie die Voraussetzungen für eine Bankfinanzierung am Beispiel der Hamburger Sparkasse. Darüber hinaus wird auf mögliche Finanzierungs-/ Förderprogramme eingegangen.
Freitag, 25.09.2009, 10:00 - 11:00 Uhr
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Andree Elsner |
Andree Elsner
Philip Wölki
Unternehmensberater in der Musikindustrie
" 'Anarchy in the UK' - ohne Kommerz keine Kultur. Mit dem Businessplan Ordnung ins Chaos bei der Existenzgründung in der Musikindustrie"
Der Businessplan ist das zentrale Element der Existenzgründung auch in der Musikindustrie. Er bringt Struktur und Übersicht in Dein Vorhaben und hilft, kritisch über Deine Geschäftsidee nachzudenken, sowie potenzielle Investoren und Geschäftspartner von Deiner Idee zu überzeugen.
Andree Elsner und Philip Wölki gehen auf den Aufbau und auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Businessplans ein und nehmen die Scheu vor dem Schritt in die Selbständigkeit.
Freitag, 25.09.2009, 11:30 - 13:00 Uhr
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Dr. Ralf Schulze |
Dr. Ralf Schulze
UNERHÖRT! Musikfilmfestival Hamburg
Ina Westphal
Büro für Ideen- und Konzeptentwicklung, Potsdam
"Netzwerke und Kooperationen in der Musikwirtschaft erfolgreich gestalten"
Wie können Netzwerke und Kooperationen Einzelunternehmern helfen, sich am Markt zu positionieren? Worauf kommt es bei der Gründung und der Arbeit in Netzwerken an? Wie können Netzwerke in der Praxis und insbesondere in der Musikwirtschaft funktionieren? Wie gestaltet man Netzwerke aus Unternehmen, die im Wettbewerb zueinander stehen? Was bringen neue Online-Geschäftsmodelle in der Musikwirtschaft? Sind Netzwerke eine Antwort auf die Entwicklung in der Musikwirtschaft? Diese Fragen wollen die Referenten gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren.
Freitag, 25.09.2009, 11:30 - 13:00 Uhr
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Tino Hanekamp
Uebel und Gefährlich
"Gründung eines Clubs -
Was? Wieso? Wie jetzt?"
Warum die Welt unbedingt mehr gute Clubs braucht und wie das geht. Anstachelung und Anleitung für angehende Clubbetreiber. Unseriös und unprofessionell, doch mit allem, was man dringend wissen muss, aber in keiner Uni erfährt.
Freitag, 25.09.2009, 14:00 - 15.00 Uhr
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Sandra Wilgenbusch
Haspa Musik Stiftung
"Mit Kulturförderung den richtigen Ton treffen - das Musikengagement der Haspa"
Der Vortrag verschafft einen Überblick über die Kultur- und Musikförderung der Hamburger Sparkasse. Diese beruht auf den drei Säulen Stiften, Spenden und Sponsorn. Schwerpunkte sind sowohl die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten als auch Ideen und Herangehensweisen für Sponsoring und Fundraising von Institutionen.
Freitag, 25.09.2009, 14:00 - 15.00 Uhr
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Dörte Inselmann |
Dörte Inselmann
Kulturpalast am Wasserwerk
HipHop Academy Hamburg und Klangstrolche
Sleepwalker
Freier Musikproduzent
HipHop Academy Hamburg
"Nachwuchsförderung und Künstleraufbau am Beispiel der HipHop Academy Hamburg"
Gegründet im Jahr 2007 fördert die HipHop Academy junge Talente in einem dreistufigen, leistungsorientierten Ausbildungsprogramm. 320 Students im Alter zwischen 13 und 20 Jahren trainieren zurzeit in 7 Kunstformen der HipHop Kultur.
Das Projekt ist deutschlandweit einzigartig in seiner Dimension und Professionalität.
Freitag, 25.09.2009, 15:30 - 17:00 Uhr
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Johannes Brattke |
Johannes Brattke
Projekt- und Bandkoordination
Local Heroes , Salzwedel
Pierre Seidel
Musik- und Medienwirtschaft
Popbüros Baden-Württemberg, Stuttgart
"Contest, Coaching, Cheeseburger"
Vom Cheeseburger zum Big Mac ist es im übertragenen Sinne ein weiter Weg. Viele Nachwuchswettbewerbe finden mit dem einfachen Ziel statt, eine Band auf die Bühne zu stellen und abzukassieren. Dabei können aus den Wettbewerben durchaus qualitätsvolle und zielgerechte Förderprojekte entstehen. Musiker können nützliche Businesskontakte knüpfen und für die Veranstalter bietet die einfache Durchführung der Contests eine große Vernetzungschance.
Bundesweit gab es 2008 knapp 250 verschiedene Musiknachwuchswettbewerbe, ein vielfältiges, fast unüberschaubares Angebot. Doch wem nützt das alles, ohne unmittelbar angeschlossene Fördermaßnahmen?
Anhand des landesweiten Förderpreises PLAY LIVE in Baden-Württemberg und des Bundeswettbewerbes local heroes soll erklärt werden, wie ein sinnvoller Contest mit individuellem Coaching, attraktiven Preisen, begleitender Medien- und Pressepräsenz, Live-Auftritten und weiterführender Vernetzung sowie Förderung aussehen kann - und das völlig ohne Geschmacksverstärker.
Freitag, 25.September 2009, 15:30 -17:00 Uhr









































